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Wenn uns der Tod plötzlich berührt, uns gefährlich nahe kommt, können wir ihn nicht mehr ignorieren. Eine Berührung mit dem Tod verändert das Leben! Trauer, Schmerz, Angst werden stärker erlebt und es tritt eine überraschende Intensität und Konzentration in unser Leben – und das nicht nur in der ersten Zeit der Konfrontation mit dem Tod, auch danach. Der Tod ist wie eine Lupe, er zeigt uns das Verborgene und das, was im Leben wichtig ist. Er zeigt uns das Leben mit all seinen Facetten der Liebe, der Freude, des Friedens.

„Mir ins Gedächtnis zu rufen, dass ich bald sterbe, ist mein wichtigstes Hilfsmittel, um weitreichende Entscheidungen zu treffen. Fast alles – alle Erwartungen von außen, aller Stolz, alle Angst vor Peinlichkeit oder Versagen – das alles fällt im Angesicht des Todes einfach ab. Nur das, was wirklich zählt, bleibt[…]“, sagte Steve Jobs (Apple-Mitgründer) am 12.06.2005 vor Absolventen der Standford-Universität in Kalifornien (Quelle).

Weiter sagte er:

„Denn der Tod ist wohl die mit Abstand beste Erfindung des Lebens. Er ist der Katalysator des Wandels. Er räumt das Alte weg, damit Platz für Neues geschaffen wird.“

Wie wäre es, wenn wir ohne mit einem harten Schicksalsschlag oder Verlust konfrontiert zu sein, schon jetzt mit und in dem, was uns wichtig ist, leben könnten?!

Wie wäre es, wenn wir das Alte hinter uns lassen und Neues wagen würden, ohne dafür auf den Tod warten zu müssen?!

Es wäre ein sehr lebendiges und bewusstes Leben. Der Tod lehrt uns: Wir können weitreichende Entscheidungen treffen und Neues wagen, wenn wir für uns klar haben, was uns wichtig ist.